Angelreviere in Mecklenburg Vorpommern
Angeln Ostsee - Angelurlaub
Kurzportrait
Angelmethoden:
- Dorsch angeln
- Heringsangeln
- Angeln auf Hornhecht
- Brandungsangeln
- Angeln von Seebrücken
- Plattfischangeln
- Angeln auf Lachs
- Angeln auf Meerforelle
Hauptfanggebiete: Kadettrinne vor Rostock, Vor den Ostseebädern Boltenhagen und Kühlungsborn, vor den Inseln Hiddensee, Rügen und Usedom
Angelerlaubnis / Rechtliches:
Unterkunft: Angelurlaub Ostsee
Zum Angeln an der Ostsee muss man wissen, dass die Ostsee ein Brackwassermeer ist mit geringem Salzgehalt (zwischen 7 und 14 Promille) und relativ niedrigen Temperaturen. Im Osten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, wo die Flüsse Oder und Peene Süßwasser in die Ostsee einspeisen, liegt der Salzgehalt sogar darunter.
Diese natürlichen Bedingungen wirken sich auf das Vorkommen der Fischarten aus. So kommt die Scholle, die besonders salzhaltiges Wasser liebt, im westlichen Teil der Ostsee noch relativ häufig vor, im östlichen Teil ist sie bereits verschwunden. In den östlichen Bodden- und Haffgewässern kommen neben reinen Meeresfischen auch eingewanderte Süßwasserfische, wie z. B. Zander, Hecht, Barsch und Blei, vor. Zu den beliebtesten Fischarten, welche Petrijünger aus der gesamten Republik an die Ostsee locken, zählen jedoch vor allem Dorsch, Hering und Hornhecht.
Das Angeln an der Ostsee erfordert die spezielle Ostseeangelberechtigung (Tages-, Wochen- oder Jahresangelkarte). Des Weiteren sollten vor der Angeltour Informationen über Schonzeiten, Schonbezirke und Mindestmaße der Fische eingeholt werden. Diese erhält man aus der Verordnung zur Ausübung der Fischerei in Küstengewässern
Angeln von Seebrücken
Gute Angelstellen zum Ostseeangeln sind die Seebrücken in den Ostseebädern. Da diese teilweise mehrere Hundert Meter lang sind, können durchaus Tiefen bis
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Brandungsangeln
Beim Angeln von der Küste (Brandungsangeln) ist zu beachten, dass parallel zum Strand Sandbänke verlaufen. Auf einer Sandbank ist das Wasser sehr flach, hier halten sich keine Fische auf. Der Köder sollte also stets in einem so genannten Fischpass, dem tiefen Bereich zwischen den Sandbänken, ausgelegt werden. Das Angeln am Tage wird kaum von Erfolg gekrönt sein. Günstigste Zeit ist die Dämmerung am Morgen und am Abend. Die fängigsten Jahreszeiten sind traditionell Frühling, Herbst und Winter. Aber auch im Sommer hört man immer mehr von Aal-, Plattfisch- und sogar Meeräschen-Fängen.
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Dorschangeln
Der Dorsch ist wohl der beliebteste Zielfisch für Ostseeangler. Manche Exemplare bringen über 50 Pfund auf die Waage. Entsprechend viel Freude bereitet der Drill. Er lässt sich sowohl direkt von der Küste, von Seebrücken als auch vom Boot aus angeln. Die besten Fangaussichten hat man jedoch von geführten Bootstouren (Kutterfahrten). Diese werden an vielen Ostseehäfen von erfahrenen Kapitänen angeboten. Gängigste Köder sind Pilker. Aber auch Küstenwobbler, Blinker oder Gummifische sollten im Sortiment sein. Statistisch gesehen angelt man mit Pilkern zwar mehr Dorsche, auf Gummisfischen beißen jedoch die größeren Burschen.
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Heringsangeln
Im April und Mai kommt der Hering in Schwärmen zum Laichen an die Küste bzw. wandert in die Boddengewässer, wie z.B. den Kubitzer Bodden, Greifswalder Bodden oder Strelasund. Dann haben sogar Gelegenheitsangler, die ihr Hobby nicht ganz so intensiv nachgehen die Möglichkeit richtig Beute zu machen.
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Hornhechtangeln
Unmittelbar nach der Laichzeit des Herings im April Mai, beginnen die Laichaktivitäten des Hornhechts. Man sagt, wenn der Raps blüht kommt der Hornhecht. Wie der Hering, wandern sie in Schwärmen in die flachen Boddengewässer. Dann hat man beste Chancen.
Hornhechte lassen sich mit den verschiedensten Methoden fangen. Da es manchmal auch vorkommt, dass der Hornfisch einfach nicht richtig beißen will, obwohl man ihn an der Wasseroberfläche orten kann, sollte man das Equipmant für verschiedene Techniken am Mann haben. Im Folgenden werden die drei Erfolg versprechendsten Methoden genannt.
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Angeln vom Boot, Schleppangeln / Trolling
Das Schleppangeln ist eine sehr beliebte Methode beim Ostseeangeln und wird oft angewandt, wenn auf Pilker, Wobbler, Gummifisch oder Fliege nichts anbeißen will. Dabei wird ein Köder hinter einem Boot bei langsamer Fahrt hinter sich her gezogen. Der Vorteil ist, dass man sehr flexibel ist und eine große Wasserfläche und -tiefe abdecken kann. Außerdem kann man schnell verschiedene Techniken anwenden und leicht experimentieren. An jede Angel ein anderer Köder in unterschiedlichen Tiefen und man wird schnell erfahren, welche Methode an diesem Tag die beste ist.
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Plattfischangeln von der Küste
Plattfische kann man das gesamte Jahr über angeln. Im Frühjahr, nach dem Laichen, sind sie jedoch besonders hungrig. Gleichzeitig nimmt mit Erwärmung des Wassers das Nahrungsangebot in Strandnähe zu. Nun tummeln sich Würmer, Schnecken und Garnelen auf dem Meeresgrund. Gute Fangaussichten im Frühjahr also, obwohl die Fische im Spätherbst bis Winter besonders gut im Futter stehen um für die Laichaktivitäten gerüstet zu sein. Zu Anfang des Jahres fängt man demnach mehr, zum Ende hin die größeren Exemplare. Beste Tageszeit ist in der Regel die Abenddämmerung und in der Nacht, wenn die Platten im Schutz der Dunkelheit nah ans Ufer kommen. Aber auch am Tage kann man gute Plattfische angeln. Dies ist vor allem für unerfahrene Brandungsangler eine gute Nachricht, da man sich bei Tageslicht natürlich besser zurecht findet und die Technik verfeinern kann.
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Lachsangeln / Lachsschleppen vom Boot
Das Lachsangeln ist die hohe Schule des Meeresfischens und eigentlich nur etwas für Spezialisten. Man kann es nicht mit Dorsch- oder Meerforellen-Angeln verbinden, da unterschiedliche Techniken angewandt werden müssen. Dorsche und Meerforellen beißen auf ein sehr breites Ködersortiment, während man bei den Lachsen nichts dem Zufall überlassen darf. Dies bedeutet eine gewisse Zurückhaltung beim experimentieren. Auch die Fangorte unterscheiden sich. Beim Dorschangeln oder Angeln auf Meerforellen werden vornehmlich Rinnen, Riffe, Kanten oder andere markante Gebiete angefahren. Lachse sollte man auf offener See bis zu einer Tiefe von ca.
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Meerforellen angeln
Eine Methode ist das Angeln mit einem Küstenwobbler. Er lässt sich selbst mit einer mittelharten Spinnrute sehr weit und zielgenau werfen, sinkt nicht so schnell ab und lässt sich gut kombinieren, beispielsweise mit einer Fliege. Als Hauptschnur sollte eine geflochtene Variante gewählt werden, damit der Anhieb sofort übertragen wird. Weiterhin ist die Verwendung größerer Drillinge (Gr. 1) zu empfehlen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Die Haken greifen mehr ins Fleisch und schlitzen nicht so schnell aus. Außerdem lässt sich ein großer Drilling besser greifen und vor allem untermäßige Fische schneller befreien. Weiterhin ist es oft der Fall, dass der/die Haken durch Ober- und Unterlippe gleichzeitig verläuft, was die Atmung erschwert und der Drill leichter wird.
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