Angeln Strelitzer Seenplatte
Woblitzsee
Kurzportrait
Lage: Mecklenburgische Seenplatte, Strelitzer Seenplatte
Größe: 510 ha
max. Tiefe: 7 m
Hauptfischarten: Wels, Hecht, Zander, Barsch, Aal, Schlei, Karpfen und div. Weißfischarten
Fischer: Seenfischerei "Obere Havel" Wesenberg
Besonderheit: Teil der Wasserstraße "Obere Havel", waldreiche Umgebung
Unterkunft: Urlaub Strelitzer Seen
Nordöstlich der Kleinstadt Wesenberg breitet sich der 510 ha große Woblitzsee in Richtung der 5 km entfernten Kreisstadt Neustrelitz aus. Er ist knapp 5 km lang und an seiner breitesten Stelle etwa 2 km breit. Er besteht aus einem nördlichen und einem südlichen Seebecken, weil am Ostufer auf halber Länge eine kleine Halbinsel in den See hineinragt. Die durchschnittliche Tiefe liegt bei 1,6 m. Die Maximaltiefe beträgt 7 m und wird bei einer Kleinen Kuhle im Nordbecken vor der Einmündung der Havel erreicht. Sonst gibt es im See aber keine spektakulären Löcher oder Untiefen. Auch der Grund fällt vor allem am Nord- und Südufer flach ab.
Der See wird von der Havel durchflossen und ist somit Bestandteil der Wasswerstraße Obere Havel. Der Fluss dringt am Westufer des Nordbeckens vom benachbarten Großen Labussee kommend in den See ein und verlässt ihn am Südufer in Richtung Drewensee bei Ahrensberg. Ferner besteht durch den Kammerkanal am Nordufer eine direkte Verbindung zum Zierker See, dem Neustrelitzer Stadtsee. Der Kammerkanal ist bekannt für seinen relativ großen Welsbestand.
Der Woblitzsee ist vom Ufer schwer zu beangeln, da ein breiter Schilfgürtel den direkten Zugang erschwert. Auch mit der Wathose wird es vielerorts schwierig, da die Scharkante nicht direkt hinter dem Schilfgürtel liegt. Insofern bietet sich auch hier das Bootangeln mit Echolot und E-Motor an. Boote kann man vor Ort mieten. Gleiches gilt für die Angelerlaubnis, die man beim Fischer in Wesenberg erwerben kann. In Wesenberg gibt es auch ein Angelgeschäft.
Der See gilt im Allgemeinen als fischreich. In ihm beißen vor allem Hecht, Zander!!!, Barsch, Aal, Wels, Karpfen und Schlei.